Psychotherapeutische Praxis Dr. med R. Härtel-Petri
Psychotherapeutische Praxis            Dr. med R. Härtel-Petri

Internetsucht - Mediensucht ?

In den letzten Jahren sehe ich zunehmend PatientInnen bei denen die LehrerInnen in den Grundschulzeugnissen keine typischen AD(H)S -Symptome beschrieben hatten und gute Noten vorlagen.

 

Ddie Betroffenen berichten aber von deutlichen Konzentrationsstörungen, Arbeitsstörungen (meist als "Prokastination" vorgetragen) im Alltag, Arbeitsleben und Studienleben die den Symptomen eines ADHS ähneln.

 

Bei Überprüfung der Mediennutzungszeiten und Bereitschaft sich damit auseinanderzusetzen (bin ich durch die Algorithmen "gehooked"????),

die Möglichkeit eines Mediennutzungsproblem oder gar eine  Mediennutzungsabhängigkeit in Betracht zu ziehen,

gelingt es vielen mit Appsperren, Deinstallationstricks etc. eigene mediale Freiheit  zurückzuerlangen!

 

Als Tiefenpsychologisch arbeitender Therapeut kann ich keine echte Verhaltenstherapie dazu anbieten, im Rahmen einer Psychoedukation in der Gruppe aber Hintergründe und Selbstakzeptanz vermitteln.

 

Ein Übergang in reguläre Psychotherapie ist manchmal möglich, häufig aber gar nicht nötig.

Als Suchttherapeut freue ich mich immer noch darüber, das NICHT-stoffgebundene Süchte besser behandelbar sein können (sofern wir die Konsumanreize kontrolliert bekommen), was bei "Smartphonesucht"

( =ungenügender Überbegriff) für Betroffene aber nicht ganz einfach ist.

 

SIE sind nicht alleine mit dem Problem dass die Smartphonnutzung evtl mehr geworden ist, als Sie es eigentlich mal wollten......

Unterhalten sie sich darüber mit Freunden und Freundinnen, das entstigmatisiert!

 

 

 Hier einige gute Anlaufstellen falls sie den Eindruck haben, Mediennutzungsprobleme könnten bei Ihren Alltagsproblemen eine Rolle spielen:

 

Aktiv gegen Mediensucht, auch für Erwachsene, Buchtips, Selbsthilfe und Podcast etc.

https://www.aktiv-gegen-mediensucht.de/podcast/

 

BZGA für Eltern und Jugendliche, aber sehr gute Hintergrundinformationen

https://www.ins-netz-gehen.de/ 

 

Krankenkassen bieten viel zu dem Thema an! z.B. die TKK zum Digital Detox...

https://www.tk.de/techniker/gesundheit-foerdern/digitale-gesundheit/medienkompetenz/digital-detox-tipps-2055434

 

Digital Detox benötigt NATÜRLICH alternativen, Freude bereitenden Zeitvertreib!

Studie hierzu  aus Südkorea, dem Land mit der längsten Geschichte der Mediensüchte!

 

nochmal eher für Adoleszente, aber zum Einlesen hilfreich: UKE

https://www.mediensuchthilfe.info/

 

Ihre Smartphones haben sicher Digital wellbeeing, Digital health

https://www.android.com/intl/de_de/digital-wellbeing/

 als NICHT-Applenutzer finde ich die Anleitungen bei apple nicht hilfreich... aber focuszonen etc. scheinen hilfreich zu sein... SELBSTHILFE geht vor Therapie!

https://www.elternguide.online/bildschirmzeit-auf-apple-geraeten/

 

Im Frühjahr 2026 soll eine Krankenkassenfinanzierte Onlineambulanz (Ompris) in Betrieb gehen:

https://ompris.de/

 

Zum Lesen: Manfred Spitzer: Er schreibt manchmal etwas polemisch, ich denke einem berechtigten Zorn eines Neurowissenschaftlers geschuldet, der sieht, dass all die Warnungen der Wissenschaftler seit Jahren nicht beachtet wurden, und SIE nun die Probleme haben,

und unsere Kinder,

und die Gesellschaft durch geringere Produktivität

.....die nicht auf "Faulheit" basiert.

 

Spitzer weist auf die neurologischen Konsequenzen für die Hirnentwicklung hin und die Konsequenzen auf Mediensucht mit typischen  SUCHTmechanismen in die wir hieneingezogen wurden/werde. ...aber aus denen (Selbst-)Befreiung möglich ist!

 

Ein bisserl Detox als Anfang ist oft hilfreich zur Erkenntnis

"Ich habe auf den Scheiß kein Bock mehr" 

So, das waren nun zulöetzt ein untherapeutischer, ebenfalls polemischer Hinweis aus Frust darüber, wie Menschen krank gemacht werden und nicht durch Prävention geschützt.....  

aber, dass das ein DEUTSCHES Problem ist, auch dazu gibt es Studien:

https://www.aok.de/pp/bv/pm/neuer-phi/

im download auf den ersten Seiten sehr deutliche Worte!

https://www.aok.de/pp/public-health/index/

 

 

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© Roland Härtel-Petri

Kontakt

Dr. med. Roland Härtel-Petri

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 
Luitpoldplatz 10 
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Tel.:  0921-951519-21

Fax.: 0921-951519-23 

 

email:

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https://www.gbpp.de/

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