Psychotherapeutische Praxis Dr. med R. Härtel-Petri
Psychotherapeutische Praxis            Dr. med R. Härtel-Petri

Die Interaktionell (analytische) Gruppentherapie

Seit der Strukturreform der Psychotherapieversorgung zum 1.4.2017 gibt es nun die Möglichkeit der Kombination von Gruppentherapie mit Einzeltherapie.

Gruppentherapien sind in ihrer Wirksamkeit gut untersucht. Für viele Patienten sind sie eine Bereicherung der Behandlung.

Ich bin auch Gruppentherapeut und habe für Gruppentherapien die Kassenzulassung.

Besonders zu Beginn sind Einzelsitzungen dringend notwendig. Im Verlauf ist dann aber meist die Überprüfung der eigenen Wahrnehmung und der eigenen Interaktionen in Gruppensituationen wichtig.

Die Gruppentherapie kann in Kombination mit Einzelsitzungen durchgeführt werden. Bei Vorliegen einer mit Gruppentherapie gut zu behandelnden Symptomatik soll die Gruppentherapie nach den Psychotherapierichtlinien bevorzugt angewendet werden.

Es gibt bundesweit (und auch in Bayreuth) auch deshalb weiterhin zu wenig Therapieplätze für Einzeltherapie, weil Patienten, bei denen eine Gruppentherapie (mittlerweile) ausreichend (oder besser) wäre, noch diese Einzeltermine blockieren! 

  • Ich biete daher (ab Oktober/November 2017) Dienstags 18.10 Uhr-19.50 Uhr eine weitere Therapiegruppe an, diese wird ebenfalls wöchentlich stattfinden.

    Für die Teilnehmer darf nach 1-8 Gruppensitzungen jeweils 1 Einzelgespräch durchgeführt werden. (Eine 100minütige Gruppensitzung zählt vom „Gesamtkontingent“ wie eine Einzelsitzung).

     

    Interesse an Gruppentherapie/ Kombibehandlung?

    Eine Gruppentherapie ist besonders geeignet für Patienten, die im Kontakt mit anderen Menschen unsicher oder leicht verletzbar sind, Abneigung befürchten, oder die leicht anecken- ohne sich dies erklären zu können. Auch Menschen die bestimmte Verhaltensmuster im Kontakt mit anderen Menschen „entwickeln“, sich in Gruppensituationen ungewollt in ihrem Verhalten „verändern“ , können besonders profitieren.

    Das von mir angewandte Therapieverfahren nennt sich „interaktionell (analytische) Gruppentherapie“. Hierbei ist die Interaktion der Gruppenteilnehmer untereinander das entscheidende therapeutische Element.

    Wie bei den meisten Gruppentherapien wird die sich entwickelnde Gruppendynamik, mit den für den jeweiligen Patienten typischen Interaktionsmustern, genutzt. Die typischen Verhaltensweisen, mit den dazugehörenden Gefühlen und Gedanken (z.B. „sag ich, was mich stört, oder nicht“), sollen bei sich überhaupt bemerkt werden und dann genauer wahrgenommen werden. Es kann dann mit dem eigenen Verhalten experimentiert werden,  -sich nun anders zu verhalten und zu überprüfen wie andere nun reagieren, ohne dass es die (meist nur befürchtete) negativen Konsequenz hat, wie sonst im „echten Leben“.

    Die Reflektion des eigenen „Auftretens“ mit „erwachsenen“ und „kindlichen“ Verhaltensmustern, das Üben der Wahrnehmung der eigenen Gefühle und die bessere Einschätzung der Gefühle der anderen Gruppenmitglieder, sind weitere Ziele der Gruppentherapie.

    Damit die Kommunikation gelingt, die im normalen Alltag sonst so offen nicht möglich ist, gilt es ein wohlwollendes, gegenseitig respektierendes Klima zu schaffen. Nur so gelingt es, eigene Schwächen auch eingestehen zu können.

     

    Für diesen emotionalen Zusammenhalt der Gruppe sind wir alle verantwortlich.

     

    Gruppenzeit

  • Grp IDonnerstags 18:10 Uhr-19:50 Uhr. 100 Minuten ohne Pause. (ab 17.55 Uhr Eintreffen möglich).

  • Grp II: Dienstags 18:10 Uhr-19:50 Uhr. 100 Minuten ohne Pause.

     

    Die Gruppe ist „halboffen“. Wer sich dafür entscheidet, muss dann an allen Terminen teilnehmen (wie bei einer Einzeltherapie auch).

    Erst wenn jemand die Gruppe verlässt z.B. am Ende des Behandlungskontingentes eines Patienten, oder bei "Lösung des Problems" , kommt bei der übernächsten Sitzung ein neuer Teilnehmer/Teilnehmerin.

  • Die Sitzung dazwischen ist Zeit für eventuelle „Abschiedsbearbeitung“.

    Die Gruppe muss immer 3 Mitglieder haben, 9 TeilnehmerInnen ist Maximalgröße.

     

    Bei Interesse bitte ich, mich in den Einzelsitzungen anzusprechen.

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© Roland Härtel-Petri

Kontakt

Dr. med. Roland Härtel-Petri

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 
Luitpoldplatz 10 
95444 Bayreuth

Tel.:  0921-951519-21

Fax.: 0921-951519-23 

 

email:

info@psychotherapie-haertel-petri.de

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Die ausgefüllten Fragebögen, die vor dem Erstgespräch verpflichtend sind, bitte auf Postweg oder persönlich mitbringen, nicht per email

 

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